Mit ihrer Frische und ihrer unverstellten Art meint man beim Hören ihrer Musik, RIA sitzt geradewegs neben einem auf dem Sofa im Wohnzimmer, hört zu, tröstet, heitert auf und hat immer die passenden Worte parat. Wie eine gute Freundin eben.

“Wenn meine Lieder dazu beitragen können, dass Menschen sich mit ihren Gefühlen weniger allein fühlen und sich in den beschriebenen Situationen wiederfinden, freut mich das unglaublich”, sagt die 24-Jährige.

RIA war schon mit 4 klar, dass sie Sängerin werden möchte. Mit 7 nimmt sie Gitarrenunterricht, mit 13 gründet sie mit Freunden ihre erste Band als Gitarristin, danach wird sie Sängerin einer weiteren Band. Sie setzte alles auf die Karte Musik, “weil ich Bock hatte auf Risiko, aber auch, weil ich wusste, dass es richtig ist”. Sogar ihre Mutter ermutigte sie, doch bitte “nichts Vernünftiges” zu machen, sondern das, was sie wirklich will.

In ihrer ersten Single „Der schönste Platz der Erde“ findet die Singer-Songwriterin Worte für die Trennung ihrer Eltern und den Besuch im Elternhaus, das nie wieder so sein würde wie früher, obwohl die Orchidee oder ihr Lieblingsfoto noch genau dort stehen, wo sie schon immer gestanden haben. “Dieser Ort, an dem ich sonst Ruhe, Kraft und Halt gefunden habe, fühlte sich plötzlich anders an, trauriger. Obwohl alles an seinem alten Platz stand. Aber es sind eben nicht die Dinge, die ein Haus mit Wärme füllen, sondern die Menschen, die darin wohnen.”
Auch wenn es im Lied ums Vermissen geht, bleibt am Ende doch die Botschaft hängen, dass es die Menschen sind, die ein zu Hause ausmachen. Die Stärke von RIA besteht darin, dass der Song beim Hören Zuversicht schenkt, anstatt in Trübsal zuversinken.
Und so geht der Song gleich mal in Herz, Kopf und Ohr.


17.07.2020 | Single | „Der schönste Platz der Erde“