Ihr deutschsprachiger „Folkrock“ reicht von harten und treibenden Songs mit Einflüssen aus Rock und Metal, über tanzbare,vom Celtic-pop inspirierte Stücke bis hin zu getragenen Balladen, die unter die Haut gehen.

Zwei Jahre ist es her, dass den 6 Folkrockern von Versengold mit „Funkenflug“ der erste große Coup gelang: als „Geheimtipp“ gehandelt, mit einer treuen Fanbase im Rücken und 14 Songs im Gepäck, erreichten die bodenständigen Bremer Platz 2 der deutschen Albumcharts – die darauf folgende Live-Tournee führte über namhafte Festivals in ausverkaufte Clubs und Hallen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Auf ihren mittlerweile neun veröffentlichten Studioalben hat sich indes ein beträchtliches Repertoire an Balladen und ruhigen Stücken gesammelt – eine außerordentliche Stärke einer Band, die sonst für ihren schwung- und kraftvollen Folk-Rock bekannt ist. Dabei sind es gerade die feinsinnigen und melancholischen Texte von Sänger Malte Hoyer, bereichert durch die einfühlsame und gleichermaßen anspruchsvolle musikalische Begleitung – die auf Versengold-Konzerten immer wieder für Gänsehautmomente sorgen.

In ihrem aktuellsten Album „Nordlicht“ beschäftigt sich die Band inhaltlich viel mit ihrer norddeutschen Herkunft: es finden sich Legenden aus dem „Teufelsmoor“, Liebeserklärungen an die Nordsee und Abhandlungen der historischen „Weihnachtsflut“ 1717 und bezieht noch klarer Stellung zu kontroversen Themen und scheut sich nicht, diese in ihren Songs immer wieder künstlerisch zu verarbeiten.Natürlich dürfen die fröhlichen und lebensbejahenden Töne, die zweifellos einen großen Teil des Erfolgs der Gruppe ausmachen, auch hier nicht fehlen: Trink- und Feierlieder, humorvolle Anekdoten und scharfzüngige Wortspiele finden auf „Nordlicht“ reichlich Platz.

 


28.06.2019 | Album | „Nordlicht“