Nachts in Kapstadt, als Annett Louisan auf der provisorischen Bühne der Fernsehsendung „Sing meinen Song“ die erste Skizze der damals gerade entstehenden Songs performte, war klar, dass „Kleine große Liebe“ ein autobiografisches Album werden würde.

Bis zu diesem Abend in Südafrika hatte Annett Louisan zig Gold- und Platinauszeichnungen erhalten, und weit mehr als 1,5 Millionen CDs verkauft. Ebenso viele Menschen hatten ihr auf ihren Tourneen zugehört.

Aber Annett Louisan wollte jetzt noch einen Schritt weitergehen, sich nicht weiterhin in ihrer gelernten Rolle gefallen, und etwas Neues wagen. Weniger mit Charakteren und Figuren kokettieren, weniger die Grauzonen zwischen „ich“ und der jeweiligen „Rolle“ ausleuchten, aber dafür mehr Wahrheit, mehr Wahrhaftigkeit wagen. Es ging um den berühmten nächsten Schritt.

Wir leben in einer Welt der unentwegten Begeisterung für uns selbst, in der wir Projektionsflächen suchen und selber welche sind. Dabei ist es viel spannender, wenn wir auf uns selbst zurückgeworfen werden. Und sind wir dann erwachsen geworden, und gibt es keine Ausreden mehr, gilt es, uns neu zu definieren. „Das ist dein ‚The River‘“, sagte ein Freund zu ihr. Nicht nur, weil es ein Doppel-Album geworden ist. Bruce Springsteen beschreibt in dem gleichnamigen Song Menschen, die ihre Träume und Ziele korrigieren müssen, weil das Leben sich geändert hat. Annett Louisan hat sich geändert, ist angekommen, um gleich wieder loszufahren. Das neue Album ist endlich ein Album, auf dem sie erzählt, das noch mehr als zuvor von ihr handelt. Es ist ein Album, das ihr näher kommt als jedes ihrer bisherigen Alben, und das trotzdem so gut und so schlüssig in die Lebens- und Künstlergeschichte der Annett Louisan passt.

Angekommen ist sie, weil alle Träume des Jungseins gelebt sind, und am Ende der Träume oft hässliche Wahrheiten stehen; und losgefahren ist sie, weil so viele neue Wege zu gehen und zu leben sind. Und es sich lohnt. Die große Liebe entstand in enger Zusammenarbeit mit Peter Plate, Ulf Leo Sommer und Daniel Faust. Für die kleine Liebe versammelte die Künstlerin alte und neue Wegbegleiter wie Frank Ramond, Martin Gallop und Tobias Kuhn um sich. Viele Titel hat Annett Louisan mitgeschrieben und mitkomponiert, die Songs handeln nicht nur von ihr, sondern tragen auch die unmittelbare Handschrift der Künstlerin. In der entscheidenden Phase der Aufnahmen traf Annett Louisan dann auf den Produzenten Michael Geldreich, dem es gelang, die Geschichte der kleine Liebe und der großen Liebe musikalisch so zu erzählen, wie es die Künstlerin von Anfang an wollte, und ihr Doppel-Album fertigzustellen.

Die vielfältigen Eindrücke und neuen Ideen haben Annett Louisan zu einer höchst spannenden musikalischen Reise inspiriert. Auf den beiden Alben des Doppel-Albums jongliert sie geschickt zwischen den leisen, scharfsinnigen Songs der „Kleinen Liebe“ und den lauteren, aber ebenso subtilen Erzählungen der „Großen Liebe“.


29.03.2019 | Album | „Kleine große Liebe“

Die Sommer Open-Airs:
19.07.2019 – Weißenfels, Schloss Weißenfels
20.07.2019 – Rathenow, Optikpark Rathenow
25.07.2019 – Finkenstein, Burg Arena
27.07.2019 – Zwickau, Planitzer Schlossakkord
29.07.2019 – Bad Hersfeld, Stiftsruine
30.07.2019 – Friedrichshafen, Kulturufer
31.07.2019 – Calw-Hirsau, Klosterruine Hirsau
02.08.2019 – Bad Elster, NaturTheater

Das Hamburg-Konzert:
08.09.2019 – Hamburg, Elbphilharmonie

Die Herbst-Tournee:
21.10.2019 – Dresden, Konzertsaal im Kulturpalast
23.10.2019 – Erfurt, Messe
25.10.2019 – Magdeburg, Stadthalle
26.10.2019 – Braunschweig, Staatstheater Braunschweig
28.10.2019 – München, Philharmonie im Gasteig
29.10.2019 – Nürnberg, Meistersingerhalle
31.10.2019 – Wien, Wiener Stadthalle – Halle F
01.11.2019 – Salzburg, Salzburg Congress
03.11.2019 – Frankfurt am Main, Jahrhunderthalle Frankfurt
04.11.2019 – Chemnitz, Stadthalle
05.11.2019 – Leipzig, Gewandhaus
06.11.2019 – Kassel, Kongress Palais Kassel
08.11.2019 – Wilhelmshaven, Stadthalle Wilhelmshaven
09.11.2019 – Münster, Münsterland Halle
11.11.2019 – Berlin, Tempodrom
12.11.2019 – Rostock, Stadthalle Rostock
13.11.2019 – Bremen, Metropol Theater Bremen
15.11.2019 – Kiel, Sparkassen-Arena-Kiel
17.11.2019 – Köln, Palladium
18.11.2019 – Saarbrücken, Saarlandhalle
19.11.2019 – Zürich, Kaufleuten Restaurants
21.11.2019 – Hannover, Kuppelsaal
22.11.2019 – Bochum, Jahrhunderthalle