Wann war das letzte Mal, dass Musik aus Deutschland dich wirklich überrascht hat?

Mit Songs wie „Error“, der als Titelsong des Kinohits „Fack ju Goethe“ begeisterte, und dem Clip, der über 2 Millionen Mal geklickt wurde, war Madeline Junos erstes Album „The Unknown“ ein absolutes Erfolgsdebüt. Nachfolger „Salvation“ erschien im Februar 2016, wurde weit über 6 Millionen Mal gestreamt und von einer ausgedehnten Deutschlandtour flankiert. Die „Waldbrand“-EP, die bereits im September 2016 veröffentlicht wurde, verzeichnet aktuell mehr als 4 Millionen Streams und meldet insgesamt 650.000 YouTube-Klicks.

Mit dem Wechsel in ihre Muttersprache haben sich nicht nur Gesangstechnik und lyrische Unmittelbarkeit verändert, sondern, ganz unabsichtlich, hat sich auch eine erstaunliche Gelassenheit eingestellt. Der Prozess des Schreibens und der Produktion sind so sehr Teil von ihr geworden, dass der Release jetzt eher Teil des Mosaiks statt obligatorisches Hauptziel ist.

Madeline Juno hat [DNA] mit ihrem kongenialen Partner Oliver Som komplett im Alleingang produziert – noch so ein Novum seit der „Waldbrand“-EP. Mit [DNA] haben sich die beiden beeindruckend von allen Konventionen freigeschwommen und ein Album abgeliefert, das für helle Aufregung im deutschen Pop-Establishment sorgen wird. »Wenn die EP das Vorwort war, ist [DNA] die ganze Geschichte. Das Album ist noch entspannter, die Wut ist verflogen. Wir waren musikalisch absolut frei und haben ohne jegliche Außeneinwirkung aufgenommen, was in uns ist und uns persönlich gefällt. Unsere [DNA] auf Tonspur.«

VÖ:
05.05.2017 | Single | „Still“
08.09.2017 | Album | „DNA“