„Morgen“ ist die Summe aus „gestern“ und „heute“: „(sic!)“, das neue Album der Broilers!

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(sic!) – Lateinisch: so (und nicht anders) – Das Vorausgegangene ist exakt so gemeint, wie es gesagt oder geschrieben wurde.

Was macht man als Band, wenn man gerade ein goldveredeltes Nummer-1-Album geschrieben, eine Tour durch die gewaltigsten Arenen des Landes gespielt und auf den größten Festivals Deutschlands, Österreichs und der Schweiz Hunderttausende begeistert hat? Schneller, höher und immer so weiter mit einem Album, das alle erwarten würden?
Die Broilers traten erst mal einen Schritt zurück und haben das ganze Bild betrachtet, um dem Zeitgeist dann mit Anlauf ins Gesicht zu springen. Wie Sammy Amara, Sänger, Texter und Komponist der Düsseldorfer Band sagt: „Unser neues Album ist eine Broilers-Best-Of geworden – mit Liedern, die noch keiner kennt. Ein Lieblingsalbum in Gründung!

„(sic!)“ zeigt uns, dass wir uns darüber einig sind, wie Punk für uns klingen soll, dass gewisse Dinge thematisiert werden müssen und still am Rand stehen immer die schlechteste Option ist.“ sagt Amara. Punkrock, Ska, Pop, Singer/Songwriter-Sounds: Alle Elemente, die immer wieder im Sound der Broilers auftauchten, spielen auch hier eine Rolle. „Die Band und das, was sie am besten kann, sind im Fokus.“
Zwei Dinge bleiben in den Anfangsjahren hängen, die die Band bis heute und wahrscheinlich bis zum letzten Akkord begleiten: Beziehe Position und „Do it yourself“, das ewige Mantra des Punk. Das führt zwar dazu, dass man sich zwischen Musik und dem Drumherum durchaus auch mal aufreibt, aber auch dazu, dass die Broilers eine der authentischsten Bands des Landes geblieben sind. Eine klare Haltung trifft auf den Anspruch, als Band mehr zu repräsentieren, als die Summe der eigenen Teile. Es geht um eine Identität, die man selber definiert, mit der man sich wohl fühlt, und um eine ewige Suche. Immer mehr Fans spüren das und zahlen mit bedingungsloser Hingabe und großen Emotionen zurück.
„(sic!)“ ist 2017 nun Rückblick, Besinnung und Ausblick gleichzeitig. „Die Band hat sich über die Jahre komplett freigeschwommen. Eine eigene Plattenfirma, ein ziemlich eigener Sound. Gemeckert wird eh, egal, wie man es macht. Also kann man es sich auch leicht machen und einfach das tun, was man möchte.
VÖ: 03.02.2017 | Album | „sic!“

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